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René Rettig

Hey, ich bin René.

Ich bin Gründer und Inhaber von Fokus Hauswirtschaft.

Wenn ich nicht gerade Fußball schaue oder selbst spiele, helfe ich Mitarbeiter*innen in Großküchen, Wäschereien, der Reinigungsbranche oder in Privathaushalten dabei, die Ausbildung zum / zur Hauswirtschafter*in nachzuholen.

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Ausbildung Hauswirtschafterin (nebenberuflich)

Meine Teilnehmer*innen sind dadurch langfristig zufriedener, erhalten ein höheres Gehalt und werden von ihrem Umfeld mehr wertgeschätzt.

Ich bin fest davon überzeugt, dass die Hauswirtschaft in die Mitte der Gesellschaft gehört. Dazu gehört nur etwas Selbstvertrauen und solide Fachkenntnisse. Genau dabei helfe ich dir.

Erfahrungen & Qualifikationen

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Der Anfang...

Meine Anfänge waren alles andere als glamourös.
Ich habe nach der Realschule keinen Platz für mein Wunsch-Fachabi gefunden (Wirtschaft & Verwaltung), sodass mein Vater es für eine gute Idee hielt, dass ich in seine Fußstapfen trete.
Also versuchte ich mich am Fachabitur Elektrotechnik.
Damals noch stark übergewichtig und unmotiviert, durfte ich das erste Jahr wiederholen… Das ist mir bis dahin noch nie passiert! Sorgte auch nicht gerade dafür, dass ich nun vor Motivation strotzte… Irgendwas passte nicht.
Ich zog aber trotzdem durch, und bestand dann nach insgesamt drei Jahren das Fachabitur Elektrotechnik. War aber keinen Schritt weiter.
 
Ich wusste, dass ich nicht in dem Bereich bleiben wollte und wie der Zufall es wollte, gehörte ich noch zu dem Jahrgang, der den Zivildienst machen musste. Und den habe ich dann in einem hauswirtschaftlichen Bereich eines Seniorenwohnheims gemacht!
 
Endlich etwas, das mir Spaß machte. Also rein in die Jobbörse und Bewerbungen geschrieben – und tatsächlich wurde mir ein Jahr später von einem Seniorenwohnheim ein Ausbildungsvertrag angeboten!
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Der Weg zum Profi...

Während der Ausbildung zum Hauswirtschafter wurde ich ständig gefordert. Von den Haupttätigkeitsbereichen der Hauswirtschaft hatte ich schließlich keine Ahnung. Als junger Mann, der noch zu Hause wohnte, hatte ich viel zu lernen…

Ich musste also regelmäßig meine Komfortzone verlassen und mich weiterbilden. Nach der Arbeit zu Hause neue Rezepte ausprobieren und die Lehrbücher studieren gehörten zu meinem Alltag. Mein Ehrgeiz trieb mich an…

Es sollte sich auszahlen. Die Noten in der Schule waren gut, sodass ich als einer der besten meiner Berufsschulklasse zum Landesleistungswettbewerb für Auszubildende in der Hauswirtschaft nach Bielefeld durfte und mich mit den besten Auszubildenden ganz Nordrhein-Westfalens im Wettkampf messen durfte.

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Erfolge...

Damit hätte ich nie gerechnet. Ich gewann den Landesleistungswettbewerb in Bielefeld! Zugegeben, Ich habe mich wochenlang vorbereitet, Rezepte ausprobiert, an der Präsentation gefeilt und das Sprechen vor Zuschauern geübt, doch das war wirklich der Hammer für mich.

Ich durfte mich allerdings nicht auf den Loorbeeren ausruhen. Als bester Auszubildender NRW’s wurde ich zum Bundesleistungswettbewerb (Heute: Deutsche Juniorenmeisterschaft Hauswirtschaft) nach Leipzig eingeladen.

Ich wusste nicht, ob ich mich freuen sollte. Schließlich war die Vorbereitungszeit des Landesleistungswettbewerbs die bis dahin so ziemlich stressigste Zeit meines Lebens. Ich überlegte auch, ob ich überhaupt teilnehme. Die Abschlussprüfung stand nämlich auch einige Monate später an. Doch ich entschied mich dafür teilzunehmen.

„Leider“ war das Niveau dort noch einen Tacken höher und ich durfte mit meinen Leistungen nicht aufs Treppchen. Mit dem 4. Platz (Hey, auch nicht so schlecht, oder?) und den Erfahrungen, die ich sammeln durfte, war dieser Wettbewerb für mich trotzdem ein Riesenerfolg.

Während der Wettbewerbe knüpfte ich Kontakte zu den Berufsverbänden Landesverband hauswirtschaftlicher Berufe MdH NRW e.V. und dem Bundesverband hauswirtschaftlicher Berufe MdH e.V.. Das sollte sich noch als wegweisend herausstellen..

Die Abschlussprüfung bestand ich übrigens auch – aber ich wollte mehr!

Mehr...

Die hauswirtschaftlichen Tätigkeiten machten mir zwar Spaß und helfen mir immer noch tagtäglich. Doch ich wollte Führungskraft werden. Ich wollte Verantwortung übernehmen. Jemand sein, dem Menschen gerne folgen. Ich begann also direkt nach der Ausbildung die Weiterbildung zum Hauswirtschaftlichen Betriebsleiter.

Neben der Weiterbildung arbeitete ich 1,5 Jahre in einem ambulanten Pflegedienst als Hauswirtschafter. Dieses Arbeitsfeld gefiel mir sehr, aber dazu gleich mehr…

Nach dem Ende der Weiterbildung war ich nun Hauswirtschaftlicher Betriebsleiter und Ausbilder mit rehabilitationspädagogischer Zusatzqualifikation. In meinen nächsten Stationen war ich Hauswirtschaftsleitung und Ausbilder in einem Seniorenwohnheim. Dort war ich verantwortlich für 12 Mitarbeiter*innen und eine Auszubildende. 

René Rettig

Anschließend erhielt ich das Angebot die Leitung einer hauswirtschaftlichen Abteilung in einem ambulanten Pflegedienst zu übernehmen. Das Angebot nahm ich an. Ich durfte also wieder im ambulanten Bereich anknüpfen und war verantwortlich für über 30 Mitarbeiter*innen.

Während dieser Tätigkeiten absolvierte ich noch eine Weiterbildung zum Hygienebeauftragten für die ambulante und stationäre Alten- und Krankenpflege. Ich war fortan nicht mehr nur für die hauswirtschaftliche Abteilung innerhalb des Pflegedienstes zuständig, sondern durfte regelmäßig auch die Pflegefachkräfte in Sachen Hygiene, Desinfektionsmaßnahmen, Arbeits- und Gesundheitsschutz schulen. Außerdem erhielt ich die Fachaufsicht für die hauswirtschaftlichen Abteilungen einer Zentralen Unterbringungseinrichtung für Geflüchtete (ZUE).

Ehrenamtlich war ich seit dem Ende meiner Ausbildung über fünf Jahre für den Bundesverband hauswirtschaftlicher Berufe MdH e.V. als Eventmanager für die Deutsche Juniorenmeisterschaft aktiv. Zuerst als Helfer und anschließend hauptverantwortlich. Das hohe Niveau und die hohen Standards haben mich inspiriert und sollten auch Standard für mich und meine Auszubildenden werden.

Jetzt helfe ich anderen...

Meine Mission ist es, so vielen Menschen wie möglich die Vorzüge der professionellen Hauswirtschaft nahezubringen und sie in deren Anwendung zu unterrichten, damit sie davon genau so profitieren und sich verwirklichen können wie ich.

Neben den Bedürfnissen und Wünschen jedes Einzelnen ist es mir ein Anliegen die Hauswirtschaft innerhalb der Gesellschaft zu stärken!

Du hast ein Problem oder eine Anfrage für Workshops, Vorträge, Coachings oder ähnliches?
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