Bevor man sich für den Beruf der Hauswirtschafterin oder des Hauswirtschafters entscheidet, möchte man natürlich wissen: Was verdient eine Hauswirtschafterin eigentlich?
Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an.
Der Verdienst in der Hauswirtschaft hängt stark davon ab, wo du arbeitest, welche Qualifikation du hast, ob ein Tarifvertrag gilt, welche Verantwortung du übernimmst und in welchem Bereich du eingesetzt wirst. Eine pauschale Antwort wäre deshalb unseriös.
Trotzdem gibt es klare Orientierungspunkte. In diesem Artikel zeige ich dir, wovon das Gehalt als Hauswirtschafterin abhängt, welche Stundenlöhne realistisch sind, welche Rolle Tariflohn und Mindestlohn spielen und warum sich eine abgeschlossene Ausbildung finanziell lohnen kann.
Was verdienen Hauswirtschafterinnen?
Hauswirtschafterinnen verdienen je nach Stelle sehr unterschiedlich. Eine ungelernte hauswirtschaftliche Hilfskraft wird häufig deutlich niedriger bezahlt als eine staatlich anerkannte Hauswirtschafterin mit Berufserfahrung, Zusatzqualifikationen oder Leitungsverantwortung.
Wichtig ist deshalb die Unterscheidung zwischen:
- ungelernten hauswirtschaftlichen Tätigkeiten,
- ausgebildeten Hauswirtschafterinnen,
- Fachkräften mit Zusatzqualifikationen,
- hauswirtschaftlichen Führungskräften,
- tarifgebundenen und nicht tarifgebundenen Arbeitgebern.
Als grobe Orientierung gilt: Wenn du eine abgeschlossene Ausbildung als Hauswirtschafterin hast, solltest du dich nicht am gesetzlichen Mindestlohn orientieren. Der Mindestlohn ist eine Untergrenze, aber kein angemessener Fachkraftlohn.
Wovon hängt das Gehalt als Hauswirtschafterin ab?
Der Verdienst als Hauswirtschafterin hängt von mehreren Faktoren ab. Besonders wichtig sind:
- Ort und Bundesland,
- Arbeitgeber und Träger,
- Branche und Einsatzbereich,
- Tarifvertrag oder freie Gehaltsverhandlung,
- Mindestlohn und Branchenmindestlöhne,
- Angebot und Nachfrage,
- Ausbildung und Qualifikation,
- Berufserfahrung,
- Verantwortungsbereich,
- Leitungs- oder Koordinationsaufgaben.
Je mehr Verantwortung du übernimmst, desto stärker sollte sich das auch im Gehalt zeigen. Wer nicht nur ausführt, sondern Abläufe plant, Mitarbeitende anleitet, Qualität sichert oder Schnittstellen koordiniert, bringt dem Arbeitgeber einen deutlich höheren Wert.
Ort und Bundesland
Dein Wohnort oder der Standort des Arbeitgebers kann sehr entscheidend für dein Gehalt sein.
In Großstädten wird häufig mehr bezahlt als in kleineren Städten oder ländlichen Regionen. Auch zwischen den Bundesländern gibt es Unterschiede. In Süddeutschland, zum Beispiel in Bayern oder Baden-Württemberg, sind die Gehälter oft höher als in manchen ostdeutschen Regionen.
Das ist aber keine feste Regel. Auch in anderen Bundesländern kannst du sehr gute Stellen finden, wenn Fachkräfte dringend gesucht werden oder der Arbeitgeber Wert auf qualifizierte Hauswirtschaft legt.
Branche und Einsatzbereich
Hauswirtschaft ist vielfältig. Reinigung, Wäscheversorgung, Verpflegung, Betreuung, Organisation und Qualitätssicherung sind nur einige Aufgabenfelder.
Je nachdem, in welchem Bereich du arbeitest, kann dein Gehalt unterschiedlich ausfallen. Eine hauswirtschaftliche Tätigkeit in einem Privathaushalt wird oft anders bezahlt als eine Stelle in einer Pflegeeinrichtung, Kita, Klinik, Wäscherei, Großküche oder bei einem Dienstleistungsunternehmen.
Pauschal zu sagen, wo man am meisten verdient, ist schwierig. Häufig steigt das Gehalt aber mit dem Umfang der Verantwortung. Wer nur einzelne Tätigkeiten ausführt, verdient meist weniger als jemand, der den gesamten hauswirtschaftlichen Ablauf mitplant oder sogar ein Team koordiniert.
Arbeitgeber und Träger
Auch die Art des Arbeitgebers spielt eine große Rolle.
Du kannst zum Beispiel arbeiten bei:
- privaten Trägern,
- kirchlichen Trägern,
- Wohlfahrtsverbänden,
- kommunalen Einrichtungen,
- privaten Haushalten,
- Dienstleistungsunternehmen,
- Pflegeeinrichtungen,
- Kliniken,
- Kitas,
- Hotels oder Tagungshäusern.
Kirchliche, öffentliche oder große gemeinnützige Träger zahlen häufig nach festen Arbeitsvertragsrichtlinien oder Tarifverträgen. Das bringt Transparenz und planbare Gehaltssteigerungen.
Private Arbeitgeber haben manchmal mehr Verhandlungsspielraum. Das kann gut sein, wenn du selbstbewusst verhandelst und deine Qualifikation gut darstellen kannst. Es kann aber auch bedeuten, dass du ohne Tarifbindung schlechter bezahlt wirst.
Tariflohn Hauswirtschafterin: Gibt es einen festen Tarif?
Viele suchen nach dem Begriff Tariflohn Hauswirtschafterin. Wichtig ist dabei: Es gibt nicht den einen bundesweiten Tariflohn für alle Hauswirtschafterinnen.
Ob und nach welchem Tarif du bezahlt wirst, hängt vom Arbeitgeber, vom Bundesland, vom Träger und von deiner konkreten Tätigkeit ab.
Mögliche Orientierungspunkte sind zum Beispiel:
- TVöD bei kommunalen Arbeitgebern,
- AVR bei kirchlichen Trägern,
- Haustarifverträge,
- Branchentarife,
- Mindestlöhne in bestimmten Branchen,
- individuelle Arbeitsverträge.
Die Eingruppierung ist dabei entscheidend. Nicht die Berufsbezeichnung allein bestimmt dein Gehalt, sondern die tatsächlich auszuübende Tätigkeit, Verantwortung und Qualifikation.
Orientierung: Mindestlohn, Branchenlöhne und TVöD 2026
Die folgende Tabelle gibt dir eine Orientierung. Sie ersetzt keine individuelle Prüfung deines Arbeitsvertrags oder Tarifvertrags, zeigt aber, welche Werte du kennen solltest.
| Bereich / Orientierung | Wert 2026 | Einordnung |
|---|---|---|
| Gesetzlicher Mindestlohn | 13,90 € pro Stunde | absolute gesetzliche Untergrenze seit 01.01.2026 |
| Gesetzlicher Mindestlohn ab 2027 | 14,60 € pro Stunde | bereits beschlossene nächste Erhöhung |
| Gebäudereinigung Lohngruppe 1 | 15,00 € pro Stunde | Branchenmindestlohn für einfache Tätigkeiten in der Gebäudereinigung |
| Gebäudereinigung Lohngruppe 6 | 18,40 € pro Stunde | Branchenmindestlohn für Fachkräfte in der Glas- und Fassadenreinigung |
| Pflegehilfskräfte ab 01.07.2026 | 16,52 € pro Stunde | Pflege-Mindestlohn, nicht automatisch für jede Hauswirtschaftsstelle |
| Qualifizierte Pflegehilfskräfte ab 01.07.2026 | 17,80 € pro Stunde | Pflege-Mindestlohn bei entsprechender Qualifikation und Tätigkeit |
| TVöD VKA EG 3 ab 01.05.2026 | 2.953,13 € bis 3.501,81 € monatlich | mögliche Orientierung für einfache Tätigkeiten im öffentlichen Dienst |
| TVöD VKA EG 4 ab 01.05.2026 | 2.994,17 € bis 3.620,20 € monatlich | mögliche Orientierung je nach Tätigkeit |
| TVöD VKA EG 5 ab 01.05.2026 | 3.124,08 € bis 3.783,33 € monatlich | mögliche Orientierung für Tätigkeiten mit gründlichen Fachkenntnissen |
Der gesetzliche Mindestlohn liegt seit dem 1. Januar 2026 bei 13,90 Euro brutto je Stunde und steigt zum 1. Januar 2027 auf 14,60 Euro. Der Branchenmindestlohn im Gebäudereiniger-Handwerk liegt seit dem 1. Januar 2026 in Lohngruppe 1 bei 15,00 Euro und in Lohngruppe 6 bei 18,40 Euro. Für den Pflegebereich gelten ab dem 1. Juli 2026 höhere Pflege-Mindestlöhne, zum Beispiel 16,52 Euro für Pflegehilfskräfte und 17,80 Euro für qualifizierte Pflegehilfskräfte. Die TVöD-Werte für Bund und Kommunen gelten ab 1. Mai 2026; für die niedrigeren Entgeltgruppen EG 3 bis EG 5 liegen sie im oben genannten Bereich.
Stundenlohn Hauswirtschafterin: Was ist realistisch?
Wenn der gesetzliche Mindestlohn bei 13,90 Euro liegt, sollte eine gelernte Hauswirtschafterin aus meiner Sicht deutlich darüber liegen.
Meine klare Einschätzung: Für eine staatlich anerkannte Hauswirtschafterin sollte ein Stundenlohn von 16,90 Euro eher die absolute Untergrenze sein – nicht das Ziel.
Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht das ungefähr einem Bruttomonatsgehalt von rund 2.930 Euro.
Zum Vergleich: Wer nur den gesetzlichen Mindestlohn von 13,90 Euro erhält, kommt bei einer 40-Stunden-Woche auf ungefähr 2.410 Euro brutto im Monat.
Das sind mehr als 500 Euro Unterschied pro Monat. Genau deshalb lohnt es sich, über Qualifikation, Tarifbindung und Gehaltsverhandlung zu sprechen.
Warum Mindestlohn kein Fachkraftlohn ist
Der Mindestlohn ist wichtig, weil er eine gesetzliche Untergrenze setzt. Aber er ist kein angemessener Maßstab für qualifizierte Facharbeit.
Eine ausgebildete Hauswirtschafterin bringt Fachwissen mit in den Bereichen:
- Reinigung und Hygiene,
- Ernährung und Verpflegung,
- Wäscheversorgung,
- Vorratshaltung,
- Arbeitsorganisation,
- Betreuung und Versorgung,
- Wirtschaftlichkeit,
- Nachhaltigkeit,
- Qualitätssicherung.
Wer dieses Wissen hat und im Alltag Verantwortung übernimmt, sollte nicht wie eine ungelernte Hilfskraft bezahlt werden.
Gehalt als Quereinsteigerin in der Hauswirtschaft
Wenn du ohne Ausbildung in der Hauswirtschaft arbeitest, kann es sein, dass du zunächst nur Mindestlohn oder einen leicht höheren Stundenlohn erhältst.
Das ist nicht schön, aber in vielen Betrieben Realität.
Trotzdem solltest du dich nicht dauerhaft damit zufriedengeben. Wenn du bereits mehrere Jahre Berufserfahrung hast, viele Tätigkeiten sicher beherrschst und Verantwortung übernimmst, hast du Argumente für mehr Gehalt.
Noch stärker wird deine Position, wenn du den Berufsabschluss nachholst. Dann bist du nicht mehr „nur erfahren“, sondern kannst deine Qualifikation auch offiziell nachweisen.
Gehalt als gelernte Hauswirtschafterin
Als gelernte und staatlich anerkannte Hauswirtschafterin hast du deutlich bessere Chancen auf ein höheres Gehalt.
Du kannst fachlich begründen, warum deine Arbeit mehr wert ist. Du bist nicht nur für einzelne Tätigkeiten einsetzbar, sondern verstehst Zusammenhänge: Hygiene, Wirtschaftlichkeit, Organisation, Qualität und Versorgung.
Das macht dich für Arbeitgeber wertvoller.
Besonders interessant wird es, wenn du zusätzlich Berufserfahrung, Fortbildungen oder Spezialisierungen mitbringst. Zum Beispiel in:
- Hygiene,
- Qualitätsmanagement,
- Wäscheversorgung,
- Verpflegung,
- Mitarbeiterführung,
- Dienstplanung,
- Ausbildung,
- Arbeitsorganisation.
Je klarer dein fachlicher Mehrwert ist, desto besser kannst du dein Gehalt verhandeln.
In welchen Bereichen kann man mehr verdienen?
Höhere Gehälter sind vor allem dort realistisch, wo Fachkräfte dringend gesucht werden oder wo die Verantwortung größer ist.
Das kann zum Beispiel der Fall sein bei:
- hauswirtschaftlichen Leitungsaufgaben,
- Teamkoordination,
- Dienstplanung,
- Qualitätsmanagement,
- Hygieneverantwortung,
- Tätigkeit in tarifgebundenen Einrichtungen,
- spezialisierten Privathaushalten,
- Pflegeeinrichtungen mit hoher Fachkraftnachfrage,
- Tätigkeiten mit Schnittstellenverantwortung.
Wichtig ist: Mehr Gehalt kommt selten automatisch. Du musst sichtbar machen, welchen Wert du bringst.
Angebot und Nachfrage nutzen
Wenn viele Stellen ausgeschrieben sind, ist das ein gutes Zeichen für dich. Es zeigt, dass Fachkräfte gesucht werden.
Dann solltest du dich nicht unter Wert verkaufen. Informiere dich vor einer Bewerbung über typische Gehälter, Tarifverträge und Anforderungen der Stelle.
Wenn ein Arbeitgeber dringend Personal sucht, hast du bessere Chancen, über Gehalt, Stundenumfang, Fortbildungen oder Zusatzleistungen zu verhandeln.
Gute Arbeitgeber suchen nicht die billigste Person, sondern die passendste.
Qualifikation: Der wichtigste Hebel für mehr Gehalt
Eine der wichtigsten Fragen lautet: Welche Qualifikation bringst du mit?
Bist du:
- Quereinsteigerin ohne Ausbildung?
- erfahrene hauswirtschaftliche Mitarbeiterin?
- staatlich anerkannte Hauswirtschafterin?
- Fachkraft mit Fort- und Weiterbildungen?
- Führungskraft oder angehende Leitung?
Je höher deine Qualifikation und je klarer dein Nutzen für den Arbeitgeber ist, desto besser sind deine Gehaltschancen.
Wenn du ungelernt bist, aber bereits seit Jahren in der Hauswirtschaft arbeitest, kann es sinnvoll sein, den Berufsabschluss nachzuholen. Damit verbesserst du nicht nur dein Fachwissen, sondern auch deine Position bei Bewerbungen und Gehaltsverhandlungen.
Berufsabschluss nachholen: Warum sich das finanziell lohnen kann
Wenn du bereits in der Hauswirtschaft arbeitest, aber keinen Berufsabschluss hast, kann der Weg über die Externenprüfung interessant sein.
Mit ausreichend Berufserfahrung kannst du unter bestimmten Voraussetzungen zur Abschlussprüfung zugelassen werden und den Abschluss als Hauswirtschafterin nachholen.
Genau dafür gibt es den Fernlehrgang von Fokus Hauswirtschaft. Er richtet sich an Menschen, die bereits in der Praxis arbeiten und sich berufsbegleitend auf die Prüfung vorbereiten möchten.
Der finanzielle Unterschied kann deutlich sein: Schon wenige Euro mehr Stundenlohn machen auf das Jahr gerechnet einen großen Unterschied. Wenn du nach dem Berufsabschluss zum Beispiel 2 oder 3 Euro mehr pro Stunde verdienst, kann sich die Weiterbildung vergleichsweise schnell auszahlen.
Mehr Informationen findest du hier: Fernlehrgang Hauswirtschafterin
Gehalt verhandeln: Worauf du achten solltest
Wenn du mehr verdienen möchtest, solltest du dich gut vorbereiten.
Wichtig sind vor allem diese Fragen:
- Welche Aufgaben übernimmst du konkret?
- Welche Verantwortung trägst du?
- Welche Qualifikationen bringst du mit?
- Welche Probleme löst du für den Arbeitgeber?
- Welche Fortbildungen hast du absolviert?
- Welche Aufgaben übernimmst du zusätzlich?
- Gibt es vergleichbare Tarifwerte?
- Gibt es Fachkräftemangel in deinem Bereich?
Sprich nicht nur darüber, dass du mehr Geld möchtest. Zeige, warum dein Beitrag für den Betrieb wertvoll ist.
Wenn du zum Beispiel Abläufe verbesserst, neue Mitarbeitende einarbeitest, Hygienestandards sicherst, Dienstpläne mitorganisierst oder Beschwerden reduzierst, sind das starke Argumente.
FAQ: Häufige Fragen zum Gehalt in der Hauswirtschaft
Was verdient eine Hauswirtschafterin im Monat?
Das hängt stark von Arbeitgeber, Region, Tarifbindung und Qualifikation ab. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht der gesetzliche Mindestlohn von 13,90 Euro ungefähr 2.410 Euro brutto im Monat. Für eine gelernte Hauswirtschafterin sollte aus meiner Sicht deutlich mehr realistisch sein.
Was verdient eine Hauswirtschafterin pro Stunde?
Als absolute Untergrenze gilt der gesetzliche Mindestlohn. Für ausgebildete Hauswirtschafterinnen halte ich einen Stundenlohn von mindestens 16,90 Euro für angemessener – je nach Tätigkeit, Verantwortung und Arbeitgeber auch deutlich mehr.
Gibt es einen Tariflohn für Hauswirtschafterinnen?
Es gibt nicht den einen bundesweiten Tariflohn für Hauswirtschafterinnen. Je nach Arbeitgeber können aber TVöD, AVR, Haustarifverträge oder andere Regelungen gelten. Entscheidend ist die konkrete Eingruppierung.
Verdient man mit Ausbildung mehr als ohne Ausbildung?
In der Regel ja. Eine abgeschlossene Ausbildung verbessert deine Chancen auf mehr Gehalt, bessere Stellen und mehr Verantwortung. Sie hilft auch, deine fachliche Kompetenz gegenüber Arbeitgebern nachzuweisen.
Lohnt es sich, den Berufsabschluss nachzuholen?
Ja, besonders wenn du bereits mehrere Jahre in der Hauswirtschaft arbeitest. Der Abschluss kann deine Position bei Bewerbungen, Gehaltsverhandlungen und internen Entwicklungsmöglichkeiten deutlich verbessern.
Fazit: Das Gehalt in der Hauswirtschaft hängt stark von deiner Qualifikation ab
Was Hauswirtschafterinnen verdienen, lässt sich nicht pauschal beantworten. Der Verdienst hängt von Region, Arbeitgeber, Tarifvertrag, Qualifikation, Erfahrung und Verantwortung ab.
Klar ist aber: Eine gelernte Hauswirtschafterin sollte sich nicht am gesetzlichen Mindestlohn orientieren. Fachwissen, Verantwortung und Berufserfahrung haben einen Wert.
Wenn du keine abgeschlossene Ausbildung hast, aber bereits lange in der Hauswirtschaft arbeitest, kann es sinnvoll sein, den Berufsabschluss nachzuholen. Dadurch stärkst du deine fachliche Position und hast bessere Argumente für mehr Gehalt.
Meine Meinung: Die Hauswirtschaft verkauft sich immer noch zu oft unter Wert. Wer zuverlässig Versorgung, Hygiene, Organisation und Qualität sicherstellt, leistet Facharbeit. Und Facharbeit darf nicht wie irgendeine Hilfstätigkeit bezahlt werden.